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83. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Leer "Hafenkopf" 25.04.2017 


83. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Leer "Hafenkopf"

83. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Leer „Hafenkopf“, vorhabenbezogene Bebauungspläne Nr. 13A „Hafenkopf-Nord “und Nr. 13B „Hafenkopf-Süd“
Hier: Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Leer hat in seiner Sitzung am 05.04.2017 dem Entwurf zur 83. Änderung des Flächennutzungsplanes „Hafenkopf“, dem Entwurf zum vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 13A „Hafenkopf-Nord“ und dem Entwurf zum vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 13B „Hafenkopf-Süd“ zugestimmt und die öffentliche Auslegung beschlossen (Abgrenzung siehe Planausschnitt). Mit den o.g. Bauleitplänen sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Bebauung des Hafenkopfes am östlichen Ende des Freizeithafens in Leer geschaffen werden.

Für die Flächennutzungsplanänderung und den Bebauungsplänen liegen bereits unterschiedliche Arten der umweltbezogenen Informationen vor und sind Bestandteil der ausgelegten Unterlagen. Im Einzelnen sind dies

  • der Umweltbericht der Begründungen,
  • ein schalltechnischer Bericht über Gewerbe- und Verkehrslärm,
  • eine Baugrund- und Bodenuntersuchung, eine orientierende Untergrunduntersuchung und eine Gefährdungsuntersuchung des Bodens,
  • eine Gewässerökologische Untersuchung,
  • sowie bereits vorliegende umweltbezogene Stellungnahmen zu den Bereichen Umwelt- und Naturschutz, Immissionen, Boden und Altlasten, Wasser, Gewässerökologie und Verkehr.

Hinsichtlich der Umweltbelange wurden insbesondere die voraussichtlichen wesentlichen Auswirkungen auf die Schutzgüter thematisiert und in den Umweltberichten dargestellt. Sie enthalten die folgenden Arten umweltbezogener Informationen:

  • Zum Schutzgut Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt:
    Informationen zur Überplanung des Lebensraumes für Tiere, Pflanzen, des Ufersaumes und zum Verlust von Grünflächen, Sträuchern und Bäumen
  • Zum Schutzgut Boden:
    Informationen zur Bodenbeschaffenheit, Bodenveränderungen Versiegelungen und Altlasten
  • Zum Schutzgut Wasser:
    Informationen zu Oberflächen- und Grundwasser sowie zur Überbauung von Wasserflächen
  • Zum Schutzgut Klima, Luft:
    Informationen zu Auswirkungen auf das Lokalklima und auf die Luftqualität
  • Zum Schutzgut Landschaftsbild, Ortsbild
    Informationen zu Veränderungen des Ortsbildes beziehungsweise  Landschaftsbildes
  • Zum Schutzgut Mensch
    Informationen zu Emissionen an den geplanten Wohnnutzungen

Zur Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB liegen der Entwurf zur 83. Änderung des Flächennutzungsplanes, der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 13A und der Entwurf zum vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 13B mit Begründungen und Umweltbericht, örtlichen Bauvorschriften, Fachgutachten und vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen in der Zeit von

3. Mai bis 5. Juni 2017 (jeweils einschließlich)

im Rathaus Leer – Altbau Windfang Hofeingang - während folgender Dienststunden

  • Montag von 8:00 Uhr bis 17:45 Uhr
  • Dienstag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr


zur allgemeinen Einsichtnahme öffentlich aus.

Zusätzlich sind in dieser Zeit die Unterlagen hier einzusehen.

Während der Auslegungsfrist besteht die Möglichkeit Stellungnahmen zu den Entwürfen bei der Stadt Leer - Fachdienst 2.61/Planung - Rathausstraße 1 (Rathaus Neubau) - 26789 Leer schriftlich oder mündlich zur Niederschrift vorzutragen. Darüber hinaus können die Stellungnahmen auch per Fax (0491 97 827 263) oder im Internet über den oben genannten Pfad eingereicht werden.

Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung der Bauleitpläne unberücksichtigt bleiben (§ 4a (6) BauGB). Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung (Normenkontrollantrag) ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.



Die Bürgermeisterin
Beatrix Kuhl