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Rathausstraße
Maritim und sympathisch - einfach einladend

Angebotspalette


Die Angebotspalette des Modells ist bereits jetzt schon vielschichtig, auf lange Zeit gesehen allerdings durchaus noch ausbaufähig.

  • Themenorientierte Führungen durch die Stadt Leer (z.B. zum Thema "Pogromnacht")
  • Vermittlung von Zeitzeugen, die über ihr Leben berichten
  • Unterstützung in der Vorbereitung und Ausführung von Unterrichtseinheiten und Projekten zum Thema "Nationalsozialismus vor Ort" durch Bereitstellung von Quellenmaterial
  • Seminare zur Stadtgeschichte "Leer 1933 – 1945"
  • Das Archiv unterwegs (im ganzen Landkreis): "Wir kommen zu euch in die Schule"
  • Unterricht im Archiv: Arbeit an Originalquellen unter versch. Fragestellungen
  • Zusammenarbeit mit anderen Archiven und Erinnerungsstätten
  • Wechselnde, themenorientierte Wanderausstellungen im Rathaus (mit jew. Einbeziehung der ortspezifischen Problematik)
  • Sammlung von Zeitzeugeninterviews für Unterrichtszwecke
  • Kontakt zu überlebenden jüdischen ehemaligen Bürgern der Stadt
  • Unterstützung und Erarbeitung von Projekten und Workshops
  • Schülerbetreuung bei Referatthemen aus der Zeit 1933 – 1945
  • Beratung und Unterstützung von Lehrern, Referendaren und Jugendgruppenleitern etc. zum Thema NS-Zeit

Insbesondere die Landkreisschulen haben im letzten Jahr dieses Angebot der Stadt Leer, gefördert durch das Arbeitsamt, in ihren historisch-politischen Unterricht einfließen lassen. Darüber hinaus wurde die Einrichtung vom Niedersächsischen Bildungswerk (junge Erwachsene), vom Sanitätsbataillon (Rekruten), Konfirmandengruppen (Kirche) und Jugendgruppen (JZ) in Anspruch genommen. Die positiven Rückmeldungen der Besucher des Modells lassen erkennen, dass bei einer Fortdauer und Weiterentwicklung des Projekts diese besondere Aufklärungsarbeit bei vielen Jahrgängen – in erster Linie der Landkreisschulen – rechtem Gedankengut erfolgversprechend präventiv begegnet werden kann.

Das Modell ist  bereits nach kurzer Erprobungszeit sehr erfolgversprechend angelaufen. Denkbar wäre es, nach dem Vorbild dieses Modells das Entstehen eines "Netzwerkes" von "archivpädagogischen Anlaufstellen" anzustreben. Eine länderübergreifende Präventivarbeit gegen "rechts" durch Aufklärung, die über einen stetigen Informationsaustausch und der Weitergabe von Erfahrungswerten etc. in Zusammenarbeit mit anderen Archiven, Stiftungen, Gedenkstätten etc. erfolgt, könnte zukünftig zu einer festen Institution innerhalb der Bildungslandschaft heranwachsen

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