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Wilhelmine-Siefkes-Preis


Gerd Brandt erhält Wilhelmine-Siefkes-Preis 2014

Zu Ehren der Leeraner Schriftstellerin Wilhelmine Siefkes (1890 - 1984) vergibt die Stadt Leer nun bereits zum 7. Mal den Wilhelmine-Siefkes-Preis.

Der Preis wird für Werke, die in Ostfriesland entstanden sind oder ein ostfriesisches/regionales Thema zum Inhalt haben oder die Wechselbeziehungen zwischen Ostfriesland und anderen Regionen behandeln, verliehen. Infrage kommen sprachgebundene Werke aller Formen und Genres. Auch Lebenswerke können preisgekrönt werden. Der plattdeutschen Sprache kommt hierbei als Ausdrucksmittel und/oder als Thema eine besondere Bedeutung zu.

Der Preis wird alle vier Jahre verliehen und ist mit 2.500 € dotiert.

Der Preisträger wurde durch eine Jury aus Literaturwissenschaftlern und Kennern der plattdeutschen Literatur und Sprache ausgewählt. Zur Jury gehörten neben Bürgermeister Wolfgang Kellner, Garrelt van Borssum (Leer), Carl-Heinz Dirks (Emden), Dr. Reinhard Goltz (Bremen) und Cornelia Nath (Aurich).

Den Wilhelmine-Siefkes-Preis 2014 der Stadt Leer erhält nach einstimmiger Entscheidung der Jury der Jury der Musiker und Mitbegründer von „Laway“

Herr Gerd Brandt, Neustadtgödens

für sein Lebenswerk.

Preisträger:

  • Bisherige Preisträger:
  • 1990 Henry Hes (Groningen/NL) für seine Sammlung „Noadörst“, Gedichte in Groninger Mundart
  • 1994 zu gleichen Teilen Udo Franken (Aurich) für die plattdeutsche Kriminalkurzgeschichte „Springflood“ und Karl-Heinz Madauß (Parchim/Mecklenburg) für den plattdeutschen Roman „Wer weit, wo dar noch kamen ward“
  • 1998 Kees Visscher (Veendam, NL) für seine Erzählungen „De man van de boom“, „Morellen“, „Hanna Fictorie“, „Onderwegens“ und „tPat van de deugd“
  • 2002 Siegfried Kessemeier (Münster) für die niederdeutsche Gedichtesammlung „inoin“
  • 2006 Arend Remmers (Schwelm) für sein Werk "Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade".
  • 2010 Theo Schuster, für seine profunden, fächerübergreifenden Studien bei der Bearbeitung vieler Felder der norddeutschen Kulturgeschichte. Als engagierter Verleger, kritischer Lektor und kundiger Autor ist Herr Schuster zum anerkannten Förderer der Literatur geworden, die die Sprache Plattdeutsch auf vielfältige Art bewahrt und weiterentwickelt.  

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