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Synagogen in Leer


Federzeichnung der Synagoge

Vör 125 Jahren is in Leer, an d’ Heisfelder Straat, en neei Synagoge inweeit worden. Wi all weten, wat dorut worden is. Dat disse wunnerbaar moi Bauwark in d’ „Kristallnacht“, in de Nacht van d’ 9. up 10. November 1938 van de Nazis in Brand stoken worden is. De Börgmester van Leer was dotieds Erich Drescher, un he sülvst hett de Fackel ansett, de all in Füür upgahn leet.

Hier in Leer is Anfang 1940 de Synagogengemeent Leer uplöst worden, de sowat 300 Jahr in uns Stadt leevt hett. Spören sünt dorvan neet mehr vööl to sehn – bit up de Karkhoff.

Wi hebben en bietje in uns Archiv rumkeken und -graven un ut uns „Fundstücken“ en lüttjet Utstellen binannersöcht, de wi to uns stadige Utstellen in d’ olle Raadhuus in d’ Rümte 2 dortostellt hebben. 

Synagoge nach der Pogromnacht

Synagoge nach der PogromnachtDor gahnt een de Ogen up, dat in d’ Loop van sowat 1670 bit hen to 1940 in Leer an veer verscheden Steden Synagogen stahn hebben.

Toeerst hebben de jödske Familien – un dat wassen um 1670 hier in Leer man blot 6 Mannlü mit Anhang – en Stee pacht, an de se binannerkomen un beden kunnen. Disse eerst Stee was an d’ Hook „Tüsken beid Pütten“ (Brunnenstraat) un Karkstraat in de Packhuus van d’ Aptheker Theune gelegen. Wor de Gemeent to disse Tied hör Doden begraven hett, weten wi (noch) neet. De Karkhoff an d’ Groninger Straat hebben se schiens eerst na 1711 köfft, as wi dat na olle Kaarten utmaken könen. Bit dorhen was dor in de naahste Umgegend de Galgenplatz up de „Galgenhöchte“.

Um 1757 leevden in Leer 23 jödske Familien. De Beedhuus in d’ Karkstraat was neet mehr groot genoog, um de heel Gemeente dor unnertobrengen. Dorum wurr nu, 1767, de eerst egen Huus an d’ Dreckstraat (vandage Nörderstraat) köfft. As dat in en olle Urkunne heet, was disse Straat dotieds heel an d’ üterste Enne van Leer gelegen. Vandage weten wi wall de Stee, wor disse Synagoge stahn hett, man de Husen, de dor dotieds stunnen, gifft’ neet mehr.

1794 wurr de darde Synagoge betrucken, ditmaal an d’ Peermarkt. Umdat de Nörderstraat nu neet mehr so oflegen was, muss de Synagogengemeente sük en neei Stee söken. Ok disse Huus gifft dat neet mehr. Uplesd, in de Jahr 1885 truck de Gemeent in noch weer en anner Synagoge um. De olle dee ut all Nahten platzen un ok de jödse School was al lang neet mehr groot genoog. Blot mit de Bau för de School muss noch en heel Sett langer wacht worden. An d’ 28. Mai 1885 wurr eerst de neei, wunnerbaar moi Bauwark an d’ Heisfelder Straat inweeit un 1910 de School an d’ Ubbo-Emmius-Straat.

En lüttje Utstellen over all Synagogen in Leer is in d’ olle Raadhuus, Zimmer 2, to sehn.