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Stadtradeln-Botschafter zu Gast in Leer 21.06.2017 


Stadtradeln-Botschafter zu Gast in Leer

Seit 2008 treten deutschlandweit KommunalpolitikerInnen und BürgerInnen für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale.

Die Stadt Leer ist erstmalig vom 01. bis zum 21. September 2017 mit von der Partie. In diesem Zeitraum können Mitglieder des Rats sowie alle BürgerInnen und alle Personen, die in Leer arbeiten, einem Leeraner Verein angehören oder in Leer eine Schule besuchen bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnisses mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln.

Für Bürgermeisterin Beatrix Kuhl liegt der Grund zur Teilnahme am Wettbewerb klar auf der Hand: „Die alltägliche Nutzung des Fahrrades ist für die Leeraner bereits eine Selbstverständlichkeit. Jetzt gilt es, die Freude und den Spaß des Fahrradfahrens auch deutschlandweit zu zeigen“.

Dass die Leeraner begeisterte Radfahrer/innen sind, wurde gestern deutlich, als sich eine Gruppe von insgesamt 45 Personen auf den Weg machte, um den Stadtradeln-Botschafter, Rainer Fumpfei, aus Jemgum abzuholen. Begleitet wurde die Gruppe von zwei ebenfalls radelnden Polizisten. Mitglieder des ADFC hatten die Leitung der Tour übernommen und auch Mitstreiter der Critical Mass und Schüler des Ubbo-Emmius-Gymnasiums fuhren mit. Für den Stadtradeln-Botschafter und seine Lebensgefährtin war diese Aktion der Leeraner eine freudige Überraschung. Bei strahlendem Sonnenschein fuhr die Gruppe nach Leer zum Rathaus, wo sie vom Stadtbaurat, Carsten Schoch, empfangen wurde.

Der Stadtradel-Botschafter erklärte, worum es bei Stadtradeln geht: Um Spaß am und beim Fahrradfahren, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Er ist sich sicher, dass es in den nächsten Jahren ein Umdenken in der Gesellschaft geben wird und das Rad mehr und mehr zum bevorzugten Verkehrsmittel wird. Rainer Fumpfei nutzt seinen dreiwöchigen Sommerurlaub, um Werbung für die Teilnahme am Stadtradeln zu machen. 600 Kommunen in Deutschland sind schon dabei. Während seines Besuchs im Leeraner Rathaus, wurde er Zeuge, als der Klimamanager, Karsten Everth, die Stadt für den Wettbewerb anmeldete.

„Jeder kann ein STADTRADELN-Team gründen bzw. einem beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen“, erläuterte Stadtbaurat Carsten Schoch. Gemeinsam mit den zuständigen Mitarbeitern im Rathaus hofft er auf eine große Beteiligung am STADTRADELN, weil dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung gesetzt werden kann.

Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter stadtradeln.de/Leer.

Unter Stadtradeln.de kann man im Blog die Erlebnisse des Botschafters während seiner Tour durch Deutschland nachlesen.

Während des Kampagnenzeitraums im September bietet die Stadtverwaltung allen LeeranerInnen die Meldeplattform RADar! an. Hier haben RadlerInnen die Möglichkeit, via Internet im Onlineradelkalender oder über die RADar!- beziehungsweise  STADTRADELN-App die Verwaltung auf störende und gefährliche Stellen im Leeraner Radwegeverlauf aufmerksam zu machen.

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

Mehr Informationen unter

  • stadtradeln.de
  • facebook.com/stadtradeln
  • twitter.com/stadtradeln

DAS STADTRADELN

Der internationale Wettbewerb STADTRADELN des Klima-Bündnis lädt alle Mitglieder der Kommunalparlamente ein, als Vorbild für den Klimaschutz in die Pedale zu treten und sich für eine verstärkte Radverkehrsförderung einzusetzen.

Im Team mit BürgerInnen sollen sie möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will BürgerInnen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen.

Es gibt Auszeichnungen und hochwertige Preise zu gewinnen – vor allem aber eine lebenswerte Umwelt mit weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm.

 

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