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Aktuelle Mitteilungen

15.02.2021

Neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit nunmehr einem Jahr versenden wir den Corona-Infobrief für die Wirtschaft, um Sie über die Förderinstrumente zur Abmilderung der pandemiebedingten Folgen und die aktuell geltenden Regelungen auf dem Laufenden zu halten. Was damals aufgrund Ihrer Anfragen aus der Not heraus begonnen wurde, bedarf einer Anpassung. Da uns die Pandemie wohl weiterhin vor einige Herausforderungen stellen wird, möchten wir den Infobrief in unser Kontaktdatenmanagement integrieren.
Um Ihnen weiterhin unseren Service anbieten zu können, bedarf es einer Übernahme Ihrer Kontaktdaten in unser Kundenmanagement.

Falls Sie auch weiterhin von uns Informationen zu wirtschaftsbezogenen Themen rund um die Coronavirus-Pandemie erhalten möchten, melden Sie sich bitte über folgendes Kontaktformular dafür an:
https://www.landkreis-leer.de/Wirtschaft-Bauen/Wirtschaft/F%C3%BCr-Firmen-Kontaktaufnahme/ 

Damit geben Sie uns Ihre Einwilligung, Sie über Themen zur Wirtschaftsförderung informieren zu dürfen. Ihre Kontaktdaten werden daraufhin in der CRM-Software des Amtes für Digitalisierung und Wirtschaft verarbeitet und gespeichert. Dabei steht der Schutz Ihrer Daten an erster Stelle. Sie entscheiden selbst, welche Angaben Sie machen möchten. Lediglich Ihre E-Mail Adresse ist unabdingbar für die Zusendung des Infobriefes.

In diesem Sinne möchten wir uns für Ihr Vertrauen bedanken und freuen uns, wenn Sie auch weiterhin unseren Service nutzen wollen.

Der nachfolgende Infobrief wird demnach der letzte in dieser Form sein. Bleiben Sie gesund!

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Seit dem letzten Infobrief vom 15.02.2021 haben sich folgende Neuerungen ergeben:

Neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen

Am 08.03.2021 ist die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen in Kraft getreten.
Die wichtigsten Änderungen in Kürze:

  • Stufenplan zu schrittweisen Lockerungen in Abhängigkeit vom kreisweiten Inzidenzwert. Eine Grafik dazu finden Sie hier.
  • Erweiterung der Kontakte auf max. 5 Personen aus 2 Haushalten (Kinder bis 14 Jahre werden nicht hinzugerechnet, nicht zusammen lebende Paare gelten als ein Haushalt)
  • Öffnung des Buchhandels und der Fahrschulen unter Hygieneschutzauflagen
  • Der sonstige Einzelhandel kann für sogenannte Terminshopping-Angebote öffnen (click and meet). Dies wird jedoch begrenzt auf eine Kundin/einen Kunden pro 40 qm Verkaufsfläche. Vorherige Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung sind notwendig.
  • Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten können mit 50 Prozent der normalen Kapazität und einer Anmeldepflicht öffnen.
  • Regelung zu Testungen als Voraussetzung für die Teilnahme an Veranstaltungen sowie den Zutritt zu bestimmten Einrichtungen
  • gesonderte Regelungen für Hochinzidenzkommunen mit einem Inzidenzwert von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen

Die Verordnung tritt mit Ablauf des 28. März 2021 außer Kraft.

Förderung niedrigschwelliger Investitionen des von der COVID-19-Pandemie betroffenen Gaststättengewerbes

Aufgrund der hohen Antragszahlen war zwischenzeitlich eine Antragstellung nicht mehr möglich. Nach einer Aufstockung um weitere 19 Mio. Euro aus dem Sonderprogramm Gastronomie und Tourismus können nun wieder Anträge ab dem 08.03. bis zum 31. März 2021 eingereicht werden. Es empfiehlt sich allerdings aufgrund der hohen Nachfrage eine schnelle Beantragung der Fördermittel.
Die Pressemitteilung des MW finden Sie bei Interesse hier.

Zur Erinnerung:

  • Antragsberechtigte: Unternehmen des Gaststättengewerbes mit Unternehmenseinbußen
    (Abgleich der Monate April-Juni 2020 mit dem Vorjahreszeitraum)
  • Fördergegenstand: Investitionen in Umbauten, Erweiterungen oder sonstige Modernisierungen beispielsweise neue Lüftungs-, Hygiene- oder Spültechnik, Heizkonzepte für den Außenbereich oder Trennwände
    (mind. fünf Jahre Nutzungsdauer)
  • Förderhöhe: max. 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, jedoch max. 100.000 Euro
  • Beihilferechtliche Grundlage: Kleinbeihilferegelung 2020 beziehungsweise De-minimis-Verordnung

Weitere Informationen hier.

Aktuelle Hinweise zur Überbrückungshilfe III

Des Weiteren hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bekanntgegeben, dass die bisher geltende Umsatzhöchstgrenze von 750 Mio. Euro (Jahresumsatz) für vom Lockdown betroffene Unternehmen entfällt.
Dies gilt demnach für Unternehmen der Gastronomie sowie für Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie und der Pyrotechnikbranche, die von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffen sind sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche.

Aufgrund häufiger Rückfragen zur Förderung von investiven Maßnahmen im Rahmen der Überbrückungshilfe III weisen wir in diesem Zusammenhang außerdem darauf hin, dass als förderfähige Fixkosten u. a. folgende Kosten anerkannt werden, die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind beziehungsweise anfallen werden:

  • Bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen bis zu 20.000 Euro pro Monat zur Umsetzung von Hygienekonzepten
  • Investitionen in Digitalisierung einmalig bis zu 20.000 Euro

Eine Übersicht der förderfähigen Fixkosten finden Sie bei Interesse in den FAQs zur Überbrückungshilfe III.
Voraussetzung für eine Förderung ist bekanntlich, dass die Unternehmen und Selbstständigen Umsatzeinbußen von mind. 30 % zwischen November und Juni 2021 vorweisen können.
Antragsfrist ist der 31. August 2021. Die Antragsstellung erfolgt über einen „prüfenden Dritten“ (d. h. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder über vereidigte Buchprüfer).

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Landkreis Leer
Amt für Digitalisierung und Wirtschaft
Friesenstraße 26
26789 Leer

Telefon: 0491/926-1262,
Fax: 0491 926-1888
wirtschaftdigital@lkleer.de