Direkt zu:

Jugend im Rathaus

Informationen zum neuartigen Coronavirus

Die Stadt Leer hat eine Hotline für Fragen zum Thema „Corona“ geschaltet. Die Mitarbeiter werden bemüht sein, auftretende Fragen in dieser aktuellen Situation so gut es geht zu beantworten. Es kann keine medizinische Beratung zum Coronavirus erfolgen.
  • Die Hotline ist unter der Telefonnummer 0491 9782-199 an folgenden Tagen und Zeiten erreichbar:
    • Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr und
    • Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr

    • Ausdrücklich wird aber darauf hingewiesen, dass diese Nummer nicht das spezielle Bürgertelefon des Gesundheitsamtes vom Landkreis Leer unter 0491 926-4545 ersetzt.

  • Impf-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung: 0800 9988 665

    Für Fragen rund um die Covid-19-Impfung und (sobald verfügbar) für Terminvereinbarungen.

Aktuelle Informationen:

Terminvergabe für Impfungen der Niedersächsinnen und Niedersachsen, die 80 Jahre und älter sind, beginnt am Donnerstag

Corona-Impfzentrum im Landkreis Leer

Adresse des Leeraner Impfzentrums:

Wilhelm-Busch-Förderschule
An der Schule 6
26835 Hesel

Hier erhalten Sie ausführliche Informationen zum Impfzentrum im Landkreis Leer sowie alle wichtigen Infos rund um die Corona-Impfung

Maskenpflicht im öffentlichen Raum

Der Landkreis Leer hat in seiner Allgemeinverfügung vom 30. November 2020 folgende Regelungen festgelegt, die ab dem 2. Dezember gelten:

In mehreren Straßen der Leeraner Innenstadt gilt wegen der Corona-Pandemie eine Maskenpflicht. Diese Maskenpflicht ist unabhängig vom Inzidenzwert, also der Zahl der Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche.

Für folgende öffentliche Orte unter freiem Himmel in der Stadt Leer ist eine Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben:

  • Bahnhofsvorplatz,
  • Mühlenstraße,
  • Brunnenstraße und
  • Rathausstraße.

Dort gilt die Maskenpflicht täglich von 7 bis 23 Uhr.

Verknüpfung zur Allgemeinverfügung: Allgemeinverfügung vom 30. November 2020

Informationen für Unternehmen:

Neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen

Am 13.02.2021 ist die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen in Kraft getreten. 

Die wichtigsten Änderungen betreffen die Aufhebung von Betriebs- und Dienstleistungsverboten bzw. -beschränkungen für folgende Branchen:

  • Betriebe des Friseurhandwerks ab dem 1. März,
  • Verkaufsstellen für Schnittblumen, Topfblumen und Topfpflanzen sowie für Blumengestecke und Grabschmuck (dies betrifft auch den Verkauf derselben auf Wochenmärkten und im landwirtschaftlichen Direktvertrieb) sowie des gärtnerischen Facheinzelhandels wie Gärtnereien, Gartencenter und Gartenmärkte,
  • Kraftfahrzeughandel und Zweiradhandel, allerdings jeweils beschränkt auf die Durchführung von Probefahrten.

Die Verordnung gilt bis einschließlich 07.03.2021

Überbrückungshilfe II

Der Förderzeitraum für die Überbrückungshilfe II wurde verlängert. Anträge für die Überbrückungshilfe II für den Förderzeitraum September bis Dezember 2020 können noch bis zum 31. März 2021 eingereicht werden.

Vereinfachung der Beihilferegelung: Die Obergrenze für Kleinbeihilfen wurde auf 1,8 Mio. Euro pro Unternehmen erhöht (zuvor 800.000 Euro). Dadurch kann einem Großteil von Unternehmen auch die Überbrückungshilfe II auf Grundlage der Bundesregelung Kleinbeihilfen gewährt werden.
Unternehmen wird rückwirkend ein Wahlrecht eingeräumt, ob sie die Überbrückungshilfe II auf Grundlage der Bundesregelung Kleinbeihilfen oder der Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020 erhalten möchten.
Details zu den beihilferechtlichen Regelungen finden Sie bei Interesse unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Beihilferecht/beihilferecht.html 

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe II stehen auf der Programmwebsite zur Verfügung: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/ueberbrueckungshilfe-ii.htm

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III für die Monate November 2020 bis Juni 2021 kann ab sofort beantragt werden.
Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Weitere Informationen stehen auf der Programmwebsite zur Verfügung sowie in den FAQs: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/ueberbrueckungshilfe-iii.html  beziehungsweise www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Ueberbrueckungshilfe-lll/ueberbrueckungshilfe-lll.html 

Neustarthilfe (im Rahmen der Überbrückungshilfe III)

Des Weiteren können Soloselbständige, die nur geringe Betriebskosten haben, voraussichtlich bereits ab diesem Monat die „Neustarthilfe“ im Rahmen der Überbrückungshilfe III beantragen:

  • Antragsberechtigte: Soloselbständige, die ihr Einkommen im Jahr 2019 zu mind. 51 % aus ihrer selbstständigen oder gleichgesetzten Tätigkeit erzielt haben sowie auch sog. unständig Beschäftigte aller Branchen und kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten (sofern sie kein Arbeitslosengeld oder Kurzarbeitergeld beziehen)
  • Antragsverfahren: Direkte Beantragung möglich
  • Förderzeitraum: 01. Januar bis 30. Juni 2021

Es gelten folgende Förderhöhen und -bedingungen:

  • Einmalige Betriebskostenpauschale i. H. v. 50 % des Referenzumsatzes
    (Hinweis: Der Referenzumsatz beträgt i. d. R. 50 % des Gesamtumsatzes 2019. Damit beträgt die Betriebskostenpauschale normalerweise 25 % des Jahresumsatzes 2019.)
  • Maximaler Zuschuss: 7.500 Euro
  • Auszahlung erfolgt aus Vorschuss
    (Hinweis: ab Juli 2021 wird auf Basis des endgültig realisierten Umsatzes der Monate Januar bis Juni 2021 die Höhe des Zuschusses berechnet. Bei Umsatzeinbußen von über 60 % darf Zuschuss in voller Höhe behalten werden.)

Hinweis: Der Zuschuss wird nicht auf Leistungen der Grundsicherung angerechnet und nicht bei der Ermittlung des Einkommens zur Bestimmung des Kinderzuschlags berücksichtigt.

Außerordentliche Wirtschaftshilfe (November / Dezemberhilfe)

Des Weiteren wurden auch die außerordentlichen Wirtschaftshilfen für November und Dezember aufgrund des neuen EU-Rahmens flexibilisiert. Unternehmen können wählen, auf welcher Beihilfegrundlage der Antrag gestellt wird.
So werden keine Verlustnachweise mehr gefordert, sondern auch die Berücksichtigung entgangener Gewinne ermöglicht. Darüber hinaus wurden die Förderhöchstgrenzen erhöht, auf 1,8 Mio. Euro beim Kleinbeihilferahmen beziehungsweise 10 Mio. Euro beim Fixkostenhilferahmen.

Anträge für die November- beziehungsweise Dezemberhilfe können noch bis zum 30. April 2021 gestellt werden.

Zielgruppe der außerordentlichen Wirtschaftshilfe sind Unternehmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die direkt oder indirekt vom Lockdown im November beziehungsweise Dezember 2020 betroffen sind.
Zu beachten ist, dass Unternehmen, die bundesweit erst ab Mitte Dezember 2020 schließen mussten (u.a. Friseursalons, Einzelhandel), nicht antragsberechtigt sind – hier wären die o. g. Überbrückungshilfen zu prüfen.
Details zu den Förderbedingungen finden Sie bei Interesse unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ausserordentliche-Wirtschaftshilfe/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html  beziehungsweise www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html  sowie www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/02/20210205-verbesserungen-zusaetzliche-flexibilitaet-bei-november-und-dezemberhilfe.html 

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Landkreis Leer
Amt für Digitalisierung und Wirtschaft
Friesenstraße 26
26789 Leer

Telefon: 0491/926-1262,
Fax: 0491 926-1888
wirtschaftdigital@lkleer.de

Hinweise für Unternehmen und Selbstständige, am 04.11.2020

1. Neue Niedersächsische Corona-Verordnung

Auf der Basis des Beschlusses der Bundeskanzlerin, des Bundeskabinetts und der Regierungschefinnen und -chefs der Länder wurde für Niedersachsen eine neue Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erlassen.

Diese neue Verordnung trat am 2. November 2020 in Kraft.

Die Maßnahmen werden zunächst bis zum 30. November 2020 befristet, dann tritt diese Verordnung außer Kraft. Es wird jedoch bereits jetzt darauf hingewiesen, dass Bund und Länder vereinbart haben, in zwei Wochen die Wirkung der jetzt getroffenen Maßnahmen zu überprüfen und etwaige Nachjustierungen vorzunehmen.

Die wichtigsten vier Grundsätze der neuen Corona-Verordnung befinden sich in § 1. Dort ist festgelegt, dass

    1. jede Person Kontakte zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren hat.
    2. Darüber hinaus ist soweit möglich Abstand zu jeder anderen Person einzuhalten.
    3. Wenn ein solcher Abstand nicht eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
    4. Zudem gilt, dass jede Person private Reisen einschließlich tagestouristische Ausflüge sowie private Besuche vermeiden soll.

Mund-Nasen-Bedeckung:

    • Zulässig sind nur noch Mund-Nasen-Bedeckungen, bei denen es sich um geeignete textile oder textilähnliche Barrieren handelt, die aufgrund ihrer Beschaffenheit eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache verringern. Textilähnliche Barrieren sind bestimmte FFP2-Masken, die keine Textilien im engeren Sinne, sondern andere Materialien enthalten.
    • Die Mund-Nasen-Bedeckung ist nur geeignet, wenn sie eng anliegt.
    • Ausdrücklich ausgeschlossen durch diese Neufassung der Regel sind die sogenannten Visiere.

Für den Publikumsverkehr und für Besuche geschlossen sind folgende Einrichtungen:

    • Restaurants und andere gastronomische Betriebe
      Außer-Haus-Verkauf von Speisen zum Verzehr für zuhause bleibt möglich, gleiches gilt für Lieferdienste. Mensen, Cafeterien und Kantinen dürfen geöffnet bleiben.
    • Kneipen, Bars, Clubs und Diskotheken.
    • Kultur- und Freizeiteinrichtungen, wie etwa Theater, Opernhäuser, Kulturzentren, Museen, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen, Kinos, Freizeitparks Zoos, Indoor-Spielplätze.
    • Freizeit- und Amateursportanlagen, auch Schwimm- und Spaßbäder und Fitnessstudios.
    • Touristische Bus-, Schiffs- oder Kutschfahrten.
    • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege, wie zum Beispiel Kosmetikstudios, Tattoostudios, Solarien und Massagepraxen. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, und Ergotherapie- und Logopädie sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiterhin möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Hygieneauflagen geöffnet.
    • Prostitutionsstätten jeder Art

Reisen und touristische Aufenthalte:

  • Auf nicht zwingend notwendige Reisen ist zu verzichten.
  • Touristische Einrichtungen wie Hotels oder Pensionen in Deutschland dürfen Übernachtungsangebote nur noch für zwingend notwendige Zwecke, wie etwa Dienst- oder Geschäftsreisen, zur Verfügung stellen.
  • Übernachtungsangebote in Hotels, Pensionen, Gästehäusern, Ferienwohnungen, Ferienhäusern, Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen und Bootsliegeplätzen für touristische Zwecke sind in Niedersachsen nicht mehr gestattet.
  • Reisende, die vor dem 2. November 2020 ihr Quartier bezogen haben, dürfen bleiben.
  • Eigene Ferienwohnungen oder Ferienhäuser dürfen selbst benutzt werden, dies gilt auch für Dauercamper.

Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen, insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhält.

2. Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes

Mit einem Gesamtbudget i. H. v. 10 Milliarden Euro sollen diejenigen unterstützt werden, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wird.
Nach derzeitigem Stand sollen folgende Eckpunkte gelten:

    • Antragsberechtigte: Unternehmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, denen aufgrund der staatlichen Anordnung das Geschäft untersagt wird beziehungsweise aufgrund bestehender Anordnung bereits untersagt ist.
    • Förderfähige Kosten: Insbesondere anfallende Fixkosten
    • Fördersätze der einmaligen Kostenpauschale abhängig von der Unternehmensgröße:
  • Unternehmen bis 50 Mitarbeiter/innen: Förderung i. H. v. 75 % des Umsatzes
  • Größere Unternehmen: Ermittlung des Fördersatzes nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben der EU
  • Bezugsrahmen für die Fördersätze i. d. R. durchschnittlich wöchentlicher Umsatz im November 2019
    • Bei Betriebsgründung nach November 2019: Umsatz von Oktober 2020 als Maßstab
    • Bei Soloselbstständige: Durchschnittlicher Vorjahresumsatz in 2019
  • Antragsverfahren über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe.

Da die Umsetzung der Einzelheiten einige Zeit in Anspruch nehmen wird, wird derzeit die Gewährung von Abschlagszahlungen geprüft.

Die Veröffentlichung der finalen Förderbedingungen bleibt abzuwarten.

3. Verlängerung der Überbrückungshilfe

In einer Pressemitteilung kündigen das BMWi und das BMF zudem die Verlängerung der Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 an (sog. Überbrückungshilfe III). Geplant ist erneut eine Verbesserung der Förderkonditionen.
Aktuell besteht im Rahmen der 2. Förderphase noch die Möglichkeit, für die Fördermonate September bis Dezember 2020 die Überbrückungshilfe zu beantragen. Antragsfrist ist der 31. Dezember 2020. Details hierzu finden Sie hier.

4. Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die zweite Richtlinie im Rahmen des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ veröffentlicht.
Anträge können laufend bis zum 30. September 2021 eingereicht werden.

Mit einem Gesamtbudget i. H. v. 90 Mio. Euro soll die Verbund- oder Auftragsausbildung im Ausbildungsjahr 2020/2021 zugunsten Auszubildender kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) unterstützt werden, die aufgrund Corona-bedingter Schließungen oder erheblicher Einschränkungen ihre Ausbildung temporär nicht im eigenen Betrieb beginnen oder weiterführen können. Nachzuweisen ist, dass

  • der Stammausbildungsbetrieb im Jahr 2020 wenigstens einen Monat Kurzarbeit durchgeführt hat oder
  • der Umsatz in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 um mind. 50 % gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten zurückgegangen ist oder
  • der durchschnittliche Umsatz im gesamten Zeitraum April bis August 2020 um mind. 30 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen ist

(Hinweis: Bei einer Gründung nach April 2019 ist ein Umsatzeinbruch von mind. 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Vergleich zu den Monaten November und Dezember 2019 vorzuweisen.)

Es gelten folgende Fördereckpunkte:

  • Antragsberechtigte: KMU mit bis zu 249 Mitarbeitern, die die pandemiebedingte befristete Auftrags- oder Verbundausbildung durchführen, überbetriebliche Berufsbildungsstätten und andere etablierte Ausbildungsdienstleister
  • Fördergegenstand: Prämie für eine vereinbarte befristete Auftrags- oder Verbundausbildung für jede Auszubildende und jeden Auszubildenden, die / dessen Ausbildung aus pandemiebedingten Gründen zeitweise beim Stammausbildungsbetrieb nicht begonnen oder fortgesetzt werden kann
  • Voraussetzung: Das beim Stammausbildungsbetrieb bestehende Ausbildungsverhältnis muss eine Berufsausbildung zum Gegenstand haben, die wie folgt durchgeführt wird:
  • Betrieblich in einem nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksverordnung, oder dem Seearbeitsgesetz staatlich anerkannten Ausbildungsberuf
  • Nach dem Pflegeberufegesetz, dem Krankenpflegegesetz oder dem Altenpflegegesetz
  • In Form einer bundes- oder landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildung im Gesundheits- oder Sozialwesen

Zeitraum: Auftrags- oder Verbundausbildung muss zwischen dem 24.06.2020 und dem 30.06.2021 vereinbart werden (Dauer: mind. sechs Monate)
Förderhöhe: einmalig 4.000 Euro je übernommenen Auszubildenden
Beihilferechtliche Vorgaben: gemäß Deminimis-Verordnung

Bewilligungsstelle ist die Deutsche Rentenversicherung – Knappschaft-Bahn-See. Ansprechpartner erreichen Sie dort unter der Telefon: 0800 / 7245895 beziehungsweise per E-Mail: ausbildungsplaetze-sichern@kbs.de.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Landkreis Leer
Amt für Digitalisierung und Wirtschaft
Friesenstraße 26
26789 Leer

Telefon: 0491/926-1262,
Fax: 0491/926-1888
Email: wirtschaftdigital@lkleer.de

Coronavirus: Beratung und Hilfe für die Wirtschaft

Unterstützung für Ostfrieslands Unternehmen von Landkreisen, Stadt Emden, IHK, Sparkassen und Genossenschaftsbanken

Das Coronavirus trifft auch die Wirtschaft in Ostfriesland. Unternehmen sollen deshalb bestmögliche Beratung und Hilfe erhalten. Darauf weisen die drei Landräte Matthias Groote (Leer), Olaf Meinen (Aurich) und Holger Heymann (Wittmund) zusammen mit dem Emder Oberbürgermeister Tim Kruithoff, der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Ostfriesland und Papenburg sowie den ostfriesischen Sparkassen und Genossenschaftsbanken hin. „Wir wollen alles tun, was möglich ist, um die ostfriesische Wirtschaft in dieser schwierigen Lage zu unterstützen“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung.

  • Firmen werden gebeten, sich in Fragen zu den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus nicht an die örtlichen Gesundheitsämter zu wenden, sondern jeweils an die Wirtschaftsförderung der Landkreise oder der kreisfreien Stadt Emden.
  • Auch die IHK und die ostfriesischen Raiffeisen- und Volksbanken bieten Unternehmen eine Beratung an.
  • Die Geldinstitute weisen darauf hin, dass Unternehmen sich bitte frühzeitig an die ihnen bekannten Firmenkundenberater wenden mögen.


Die Industrie- und Handelskammer veröffentlicht wichtige Informationen auch auf ihrer Homepage unter www.ihk-emden.de/coronavirus

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Leer ist zu erreichen unter Telefon 0491 926-1262 oder per E-Mail unter wirtschaftdigital[at]lkleer.de

Weitere Informationen:

Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder

Niedersächsische Corona-Verordnung - kompakt -

 
Dokument anzeigen: h21106a1b (PDF, 115 kB)
Dokument anzeigen: h21106a1c (PDF, 127 kB)

Allgemeinverfügung des Landkreises Leer vom 30.10.2020

Hotline der Stadt Leer geschaltet

Die Stadt Leer hat  eine Hotline für Fragen zum Thema „Corona“ geschaltet. Die Mitarbeiter werden bemüht sein, auftretende Fragen in dieser aktuellen Situation so gut es geht zu beantworten. Es kann keine medizinische Beratung zum Coronavirus erfolgen.

Die Hotline ist unter der Telefonnummer 0491 9782-199 an folgenden Tagen und Zeiten erreichbar:

  • Montags bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr
  • und Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr

Ausdrücklich wird aber darauf hingewiesen, dass diese Nummer nicht das spezielle Bürgertelefon des Gesundheitsamtes vom Landkreis Leer unter 0491 926-4545 ersetzt.

Hilfe in Zeiten von Corona

Landkreis koordiniert ehrenamtliche Hilfe!

Der wöchentliche Einkauf von Lebensmitteln oder auch die Besorgung eines Medikaments in der Apotheke – Für alte und gesundheitlich vorbelastete Menschen und die weiteren Risikogruppen in der aktuellen Lage mit dem Coronavirus stellen schon die nötigsten Handlungen eine hohe Ansteckungsgefahr dar.

Viele Menschen haben über die Sozialen Medien und über das Bürgertelefon der Kreisverwaltung ihre Hilfe angeboten. Landrat Matthias Groote ruft nun zur Solidarität auf: „Eine gute Nachbarschaft zeichnet sich durch ein friedliches Miteinander und starken Zusammenhalt aus.“

Die Stabsstelle Ehrenamt und Freiwilligenagentur des Landkreises Leer sammelt die Anliegen hilfebedürftiger Menschen und koordiniert die freiwilligen Helfer. „Ziel unser Stabsstelle ist es, freiwillige Helfer zu vermitteln, die in Zeiten der Corona-Ausnahmesituation andere Menschen unterstützen und über alle Angebote im Landkreis Leer zu informieren“, so Landrat Groote.

  • Die Erreichbarkeit der Nachbarschaftshilfe ist unter der folgenden Rufnummer 0491 926 4040 unter der Woche von 8 bis 18 Uhr gegeben und am Wochenende von 9 bis 15 Uhr. Hilfeersuchen in Form von kontaktlosen Einkaufshilfen, können somit auch am Wochenende bedient werden.

  • Nachbarschaftshilfe Landkreis Leer

Stab bei Stadtverwaltung gebildet

Stab bei Stadtverwaltung gebildet
Öffnung und Sprechzeiten eingeschränkt

Die Stadtverwaltung Leer hat zur Bewältigung der Corona-Problematik einen Stab gebildet, der sich täglich mit der aktuellen Entwicklung beschäftigt und geeignete Maßnahmen zum Schutz der Risikogruppen und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschließt. Ziel ist die Verhinderung der schnellen Ausbreitung der Erkrankungen und die Entlastung der Anlaufstellen für Erkrankte.

Die Gesundheitslage wird täglich neu bewertet und getroffene Entscheidungen werden in enger Abstimmung mit dem Landkreis und den kreisangehörigen Kommunen überprüft und gegebenenfalls geändert oder angepasst.
Eine Hotline wird kurzfristig eingerichtet.

Die Bürgerinnen und Bürger werden zum eigenen und zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung dringend darum gebeten, lediglich mit unaufschiebbaren und wichtigen Anliegen in die Rathäuser zu kommen. Zunächst sollte versucht werden, das Anliegen auf telefonischem Wege, per Email oder in schriftlicher Form zu klären.

Die Bürgermeisterin bittet um Verständnis dafür, dass die Sprechzeiten der Stadtverwaltung in Anbetracht der derzeitigen Entwicklungen in der Corona-Problematik eingeschränkt werden.

“Die Verwaltung ist ein Dienstleistungsunternehmen für unsere Bürgerinnen und Bürger und so tut es mir sehr leid, dass wir diese Dienstleistungen jetzt einschränken müssen. Ich bin mir jedoch sicher, dass wir diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung gemeinsam und mit der gebotenen Vorsicht und Rücksichtnahme bewältigen können“, so die Bürgermeisterin.

Ausschließlich die Haupteingänge sind geöffnet und die Rathäuser nicht uneingeschränkt zugänglich. Vor Ort wird dann von den Mitarbeiterinnen beziehungsweise Mitarbeitern entschieden, ob das Bürgeranliegen einer Dringlichkeit unterliegt. Nicht dringende Fälle werden abgewiesen.

Neben dieser Maßnahme sind auch der Kulturspeicher und das Dorfgemeinschaftshaus in Bingum geschlossen worden, dort geplante Veranstaltungen wurden abgesagt.

Häusliche Versorgung (Einkaufsdienst) für Mitbürger ohne soziale Kontakte

Der DRK-Kreisverband Leer e.V. möchte mit dieser sozialen Dienstleistung folgenden Personenkreis unterstützen:
- Personen in häuslicher Quarantäne (ohne soziale Kontakte)
- Senioren ab 70 (ohne soziale Kontakte)

Gerne können telefonische Bestellungen Montags bis Freitags in der Zeit von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr unter folgender Rufnummer aufgegeben werden.

Telefon: 0491 929 230

Der DRK Mitarbeiter/in am Telefon erfragt über eine Einkaufsliste, welche Lebensmittel für die kommende Woche benötigt werden. Die Lebensmittel und Gegenstände des täglichen Bedarfs werden innerhalb von 36 Stunden vor Ihre Haustür geliefert.

  • Vor der Auslieferung erfolgt eine erneute telefonische Kontaktaufnahme.
  • Die bestellten Lebensmittel werden Ihnen vor Ihrer Haustür in Tragetaschen abgestellt.

Danach kontaktieren wir Sie erneut, damit Sie Ihre Waren zügig ins Haus holen können. Leider können wir keine Tragetaschen von Ihnen entgegennehmen, um einer möglichen Kontamination vorzubeugen.

Die Abrechnung des Einkaufes erfolgt zeitnah über die DRK Geschäftsstelle.

Absagen wegen des CORONAVIRUS:

Archiv der Stadt Leer weiter geschlossen

Die Stadt Leer weist darauf hin, dass das Stadtarchiv auch weiterhin geschlossen bleiben muss, da dort die geltenden Regelungen zu Mindestabständen nicht eingehalten werden können.
Anliegen beziehungsweise Kontaktaufnahmen sind daher bis auf weiteres leider nur telefonisch  oder per Mail möglich.

  • Telefon: 0491 9782-546 oder 9782-411
  • Mail: archiv[at]leer.de
  • Postalisch: Stadt Leer, Stadtarchiv, Schmiedestraße7, 26789 Leer

Die wichtigsten Hygienetipps:

Dokument anzeigen: Die wichtigsten Hygienetipps (PDF, 142 kB)