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Arbeiten bei der Stadt Leer

Pressemitteilungen

19.01.2026

Richtfest: Feuerwehr-Rohbau in Nüttermoor ist fertig

Der nächste wichtige Meilenstein ist geschafft: Am Freitagnachmittag haben Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der Feuerwehr, der Leeraner Politik und der am Projekt beteiligten Firmen das Richtfest für den Feuerwehr-Neubau in Nüttermoor (An der Trah 1b) gefeiert.

„Hier entsteht ein neues Zuhause für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger. Ein Ort, an dem Engagement und ehrenamtlicher Einsatz eine neue Heimat finden werden und beste Arbeitsbedingungen gegeben sind“, sagte Bürgermeister Claus-Peter Horst, der einen großen Dank an die Feuerwehr für ihr großes Engagement, an den Rat für die Freigabe und Finanzierung des Neubauprojekts und an die bereits sage und schreibe 25 beteiligten Firmen für ihre Arbeit richtete.

Im August soll die Übergabe des durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als „Klimafreundlicher Neubau“ geförderten und 3,7 Millionen Euro teuren Projekts erfolgen. „Damit werden wir dann mindestens für die nächsten 50 Jahre gewappnet sein“, sagte Ortsbrandmeister Marc Taute, bevor Stefan Weß, Geschäftsführer der Firma Stahlkonzept (Lindern), den Richtspruch aufsagte, auf das Wohl des Bauherrn trank und das Schnapsglas nach gutem Brauch auf den Boden warf, wo es zerprang.

Das vom Architektur- und Ingenieursbüro „Hambrock Bauplanung GmbH“ aus Oldenburg geplante Gebäude umfasst eine Grundfläche von 607 Quadratmetern auf zwei Etagen - ausreichend Platz für eine Funktionshalle für vier Einsatzfahrzeuge plus Sanitäranlagen und Umkleiden sowie einen Sozialtrakt, unter anderem für Versammlungen, Besprechungen und die Jugendfeuerwehr.

Das Feuerwehrhaus wurde so auf dem knapp 3500 Quadratmeter großen Grundstück platziert, dass die Zufahrt über die Straße „An der Trah“ erfolgt und perspektivisch die Option einer Erweiterung der Halle für ein zusätzliches Fahrzeug besteht.

Ökologisch folgt der Neubau den Klimaschutz-Strategien der Stadt Leer: Das Flachdach des Sozialtrakts wird mit flächendeckender Bepflanzung begrünt. Eine Wärmepumpe, Fußbodenheizung sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung werden verbaut.

Heizungs- und Photovoltaik-Anlage werden so aufeinander abgestimmt, dass auf externe Energiequellen weitestgehend verzichtet werden kann. Bei etwaigen Stromausfällen kann das Feuerwehrhaus durch eine eingeplante Netzersatzanlage vorübergehend eigenständig betrieben werden.