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Jugend im Rathaus

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09.07.2020

Der Neubau des ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) kommt

Einstimmiger Beschluss für die mobilitätsgerechte Umgestaltung des Bahnhofumfeldes

Die Projektleiterin Elke Hinrichs ist hocherfreut: „Endlich können wir diesen Bereich barrierefrei gestalten und die Funktionalität sowie die Aufenthaltsqualität verbessern. Im letzten Jahr hat die Stadt die Zollhausumgebung neugestaltet und aufgewertet, und spätestens ab 2023 haben wir ein neues attraktives Stadtentreé.“

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Energie, Klima und Verkehr wurden die neuen Planungen durch Lena Sinnigen vom Ingenieurbüro Lindschulte aus Nordhorn vorgestellt. Die Entwurfsplanung der Verkehrsanlagen wurde zusammen mit zusätzlichen Informationen zu Überdachungen, Materialien, Ausstattungen und Kosten präsentiert.
„Jetzt geht die Arbeit los. Nach dem heutigen Beschluss durch den Verwaltungsausschuss werden die MitarbeiterInnen den Förderantrag bis Ende August auf den Weg bringen – viel Arbeit, um die Maßnahmen voraussichtlich in den Jahren 2021 bis 2023 umsetzen zu können“, freut sich Bürgermeisterin Beatrix Kuhl.
„Wir sind begeistert, dass der Beschluss einstimmig gefasst wurde und freuen uns auf eine Realisierung des Projektes“, so der technische Projektleiter Jürgen Hoffmann.

Im Detail werden zwei Funktionsbereiche - ZOB einerseits und nördlicher Bereich Park & Ride (Kiss & Ride und Taxistände) andererseits – neugestaltet.

Nach Abriss des jetzigen P&R-Parkhauses steht eine erweiterte Fläche für den Neubau des ZOB zur Verfügung. Darauf wird eine barrierefreie und überdachte Mittelinsel mit 10 Haltestellen errichtet werden. Die Überdachung wird als Witterungsschutz dienen und wird mit Sitzgelegenheiten und Windschutz ausgestattet werden.
Für Menschen mit Sehbehinderungen wird zudem das Blindenleitsystem zum und auf dem Vorplatz der Deutschen Bahn AG angepasst.
Der nördliche Bereich wird als Park & Ride neu strukturiert und erhält durch den Vorplatzcharakter eine höhere Aufenthaltsqualität mit Sitzgelegenheiten und neuen Bepflanzungen.
Neben Taxistellplätzen werden hier Kiss & Ride Stellplätze entstehen. In diesem Bereich wird auch die neue Fahrradstation entstehen, die jedoch Bestandteil eines anderen Förderprogramms ist.

Das Gesamtprojekt hat nach jetzigem Stand ein Gesamtvolumen in Höhe von 3,7 Mio. Euro. Abzüglich der Förderungen der LNVG und einer erwarteten Kostenbeteiligung des Landkreises verbleiben voraussichtlich 1,5 Mio. Euro bei der Stadt Leer.