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Stadt & Leben

20.12.2022

ZOB-Modernisierung nahezu abgeschlossen

Eines der größten aktuellen Investitionsprojekte der Stadt Leer - die Modernisierung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) - ist so gut wie abgeschlossen. 

Im Spätsommer 2021 war mit dem Umbau begonnen worden. Entstanden ist eine komplett überdachte Umsteigeanlage in Form einer 114 Meter langen Mittelinsel. Auf jeder Seite dieser Insel sind jeweils nacheinander fünf barrierefreie Bussteige angeordnet. Schon jetzt wird der komplette Busverkehrsbetrieb über den neuen ZOB abgewickelt. An Schultagen wird hier täglich mit bis zu 182 An- und Abfahrten gerechnet. Einen offiziellen Eröffnungstermin wird die Stadt Anfang 2023 noch bekanntgeben.

Anders als zuvor ist der neue ZOB länger und schmaler. Um mehr Platz zu bekommen, war das marode P+R-Parkhaus abgerissen worden. Aufgewertet worden ist der ZOB mit Grünanlagen. So ist unter anderem eine rund 100 Meter lange und 1,25 Meter hohe Hecke aus Sträuchern angelegt worden. Die Hecke, die in einheitlichen Abständen unterbrochen wird durch insgesamt zehn Lederhülsenbäume und Ahorne, bildet quasi die parallel verlaufende Trennlinie zum benachbarten Zollhaus.

Zwei weitere Bäume – eine Zerreiche und ein Ahorn – sind auf der Mittelinsel sowie im nördlichen ZOB-Bereich gepflanzt worden. Im nördlichen Bereich, in dem sich auch die neuen acht Taxi-Stellplätze und zwölf Kiss+Ride-Stellplätze für den Bring- und Holverkehr befinden, sind vor wenigen Tagen fünf Hochbeete aufgestellt worden. Bestückt wurden diese Beete, an die sich Sitzbänke aus Holz anschließen, ebenfalls mit Lederhülsenbäumen.

Die Kosten für die ZOB-Modernisierung belaufen sich auf rund 5,5 Millionen Euro. Die Landesnahverkehrsgesellschaft trägt davon mehr als 1,9 Millionen Euro während der Landkreis Leer gut 1,4 Millionen Euro an Fördermitteln zuschießt. Die Stadt übernimmt einen Eigenanteil von gut zwei Millionen Euro.