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Informieren Leer ist sehenswert!

Gleichstellungsbeauftragte

Herzlich Willkommen
bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Leer.
 

Grundgesetz Artikel 3 Absatz 2:

  • Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Niedersächsische Verfassung Artikel 3 Absatz 2 Satz 3:

  • Die Achtung der Grundrechte, insbesondere die Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, ist eine ständige Aufgabe des Landes, der Gemeinden und Landkreise.

 Als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Leer sehe ich meine Aufgaben darin, auf kommunaler Ebene die Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Berufsleben und im Alltag voran zutreiben.

Meine weiteren Schwerpunkte sehe ich in folgenden Tätigkeitsfeldern:

  • Bewusstseinsarbeit bei Frauen und Männern, Mädchen und Jungen, um geschichtlich gewachsene Rollenbilder aufzubrechen und abzubauen.
  • Beratung bei Benachteiligung aufgrund des Geschlechts und Unterstützung bei der Wahrnehmung Ihrer Rechte.
  • Unterstützung in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Frauenförderung (Familienförderung) innerhalb der Verwaltung.
  • Unterstützung für allein erziehende Frauen und Männer.
  • Migrantinnen.
  • Gewalt gegen Frauen und Mädchen.
  • Sexuelle Belästigung und Missbrauch.
  • Initiierung und Durchführung von Veranstaltungen für Frauen, Mädchen und Jungen.
  • Unterstützung und Durchführung von Maßnahmen zur parteilichen Mädchenarbeit.

Ich biete Ihnen meine Unterstützung und Beratung in einem persönlichen Gespräch an, die ich selbstverständlich vertraulich behandeln werde. 

Hier finden Sie die aktuelle Termine und Veranstaltungen

Gesundheit rund um die Geburt

Einladung zu einer Online-Diskussion am 01.06.22 von 19.30 bis 21.00 Uhr mit Politiker*innen

Gesundheit rund um die Geburt

Liebe Bündnispartner*innen, liebe Interessierte an einer zukunftsorientierten Geburtshilfe in Niedersachsen,

eine wohnortnahe Geburtshilfe ist ein zentrales Anliegen des Aktionsbündnisses Gesundheit rund um die Geburt. Wir setzen uns dafür ein, dass Schwangere und ihre Familien gute Rahmenbedingungen für den Start ins Leben erhalten und diese für die nächsten Generationen gesichert sind. Dafür haben wir Forderungen formuliert und Wahlprüfsteine entwickelt. Diese möchten wir mit Politiker*innen diskutieren und erfahren, welche Weichen sie für die Zukunft stellen wollen.

Wir laden herzlich zu einer Online-Diskussion am 01.06.22 von 19.30 bis 21.00 Uhr mit Politiker*innen des jetzigen Landtages und den Bündnispartner*innen ein. Auf dem Podium diskutieren:

  • Silvia van Geel, Elterninitiative Mother Hood e.V.
  • Uwe Schwarz, SPD-Landtagsfraktion
  • Laura Hopmann, CDU-Landtagsfraktion
  • Meta Janssen-Kucz, Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Susanne Schütz, FDP- Landtagsfraktion
  • Veronika Bujny, Sprecherin Aktionsbündnis Gesundheit rund um die Geburt

Moderiert wird die Veranstaltung von Birgit Ehring-Timm, Sprecherin des Aktionsbündnisses Gesundheit rund um die Geburt und Hilke Schauland vom Hebammenverband Niedersachsen.

Die Politiker*innen werden gebeten, ihre Antworten zu den Wahlprüfsteinen des Aktionsbündnisses „Gesundheit rund um die Geburt“ zu geben. Diese sind dieser Mail angehängt. Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit per Chat Ihre Fragen zu stellen.

Bitte melden Sie sich unter der Mailadresse info@gesundheit-rund-um-die-Geburt.de an. Sie erhalten dann einen Link mit den Zugangsdaten zu der Veranstaltung gelangen.

Senden Sie diese Mail gerne in Ihren Verteilern weiter!

Wir freuen uns über eine rege Diskussion.

Birgit Ehring-Timm und Veronika Bujny

Aktionsbündnis Gesundheit rund um die Geburt
Stadt Aurich Bgm.-Hippen-Platz 1 | 26603 Aurich
www.gesundheit-rund-um-die-geburt.de
info@gesundheit-rund-um-die-geburt.de

Petition an den niedersächsischen Landtag für ein flächendeckendes Angebot der Geburtshilfe

Wir fordern wohnortnahe Geburtshilfe in Niedersachsen!

Jetzt: Geburtshilfe als Grundversorgung ins Krankenhausgesetz aufnehmen!

Aktuelle Pläne für ein neues Krankenhausgesetz in Niedersachsen sehen die Geburtshilfe nicht als Teil der Grundversorgung vor. Zur Gewährleistung der Sicherheit von Mutter und Kind muss aber im Umkreis von bis zu 30 Fahrminuten in jeder Region ein Kreißsaal erreichbar sein - auch bei schlechten Witterungsbedingungen und Verkehrsbehinderungen. Eine Geburt ist nicht planbar, sie ist ein natürlicher und höchst individueller Vorgang. Sie kann genauso dringend sein, wie ein Herzinfarkt oder Knochenbrüche.

Wir fordern daher: Wohnortnahe Geburtshilfe für ganz Niedersachsen!

Unterzeichnen Sie unsere Petition an den niedersächsischen Landtag für ein flächendeckendes Angebot der Geburtshilfe. Der Gesetzesentwurf muss angepasst werden. Es darf nicht sein, dass Frauen unter Wehen im Auto sitzen müssen, ohne zu wissen, ob der nächste Kreißsaal sie aufnimmt oder abweist!

  Jetzt Unterzeichnen!

Zum Hintergrund:

In den vergangenen sieben Jahren schlossen 20 Kreißsäle in Niedersachsen endgültig. Zusätzlich kommt es immer wieder zu unvorhergesehenen vorübergehenden Schließungen von Kreißsälen. Die freie Wahl des Geburtsorts ist akut gefährdet. All dies, obwohl Geburten der häufigste Grund[1] sind, warum Menschen in Niedersachsen ein Krankenhaus aufsuchen!

Familien in Niedersachsen haben ein Recht auf wohnortnahe und sichere geburtshilfliche Versorgung. Sie brauchen eine fachgerechte Begleitung bei der Geburt, eine Sicherheit für den Fall von Komplikationen und für einen guten Start ins Leben mit ihrem Baby.

Schließt ein Kreißsaal in einer Region, hat das besonders zwei schwerwiegende Konsequenzen, die mit gesundheitlichen Risiken einhergehen: fehlende wohnortnahe Versorgung sowie überfüllte verbleibende Kreißsäle. Die Schwangeren müssen nun weite Wege zur Geburtshilfe in Kauf nehmen und haben keine Wahlmöglichkeit mehr. Dies bedeutet eine Ungewissheit für Frauen mit Wehen, die nicht hinnehmbar ist. Überlastetes Personal in überfüllten Kreißsälen kann sich nur unzureichend um die Mütter und ihre Babys kümmern. Dadurch wird die Versorgung weiter verschlechtert.

Die Gebärende muss genau dann eine geburtshilfliche Abteilung aufsuchen können, wenn sie es braucht: Eine zu frühe Aufnahme in die Klinik zieht Studien zufolge eine Kette an möglichen Interventionen nach sich. Genauso birgt ein zu weiter Weg zahlreiche Risiken, wie eine ungeplante und unbegleitete Geburt auf dem Weg, was für die Eltern traumatisch sein wird. Es besteht zudem die Gefahr, dass Abweichungen vom normalen Geburtsverlauf nicht oder zu spät erkannt werden und in Notfällen zu spät reagiert werden kann.

  Jetzt Unterzeichnen!

Vielen Dank für Ihre Teilnahme! Sie helfen damit den werdenden Eltern in Niedersachsen und unserem Bündnis für eine gute Geburtshilfe einzutreten. Leiten Sie diese Mail gerne weiter!

Aktionsbündnis Gesundheit rund um die Geburt

Stadt Aurich Bgm.-Hippen-Platz 1 | 26603 Aurich
www.gesundheit-rund-um-die-geburt.de
info@gesundheit-rund-um-die-geburt.de



[1] Die DRG „Geburt“ ist die mit Abstand häufigste abgerechnete Leistungsposition in niedersächsischen Krankenhäusern. Laut dem Landesamt für Statistik in Niedersachsen wurden 74119 Lebendgeborene im Jahr 2020 verzeichnet. Dazu kommen Leistungen in der Schwangerschaft, Fehl und Totgeburten.

Dokument anzeigen: Petition_Flyer
PDF, 3,1 MB

      


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